Schützenbruderschaft setzt auf bessere Festzugbeteiligung





Das Königspaar wird montags nicht mehr zu Hause abgeholt sondern am Heim des Musikvereins. Künftig wird der Nachwuchs stärker eingebunden.

Das neue Beckumer Königspaar wird demnächst beim Montags-Festzug immer am Heim des Musikvereins und nicht mehr zu Hause abgeholt, zur Vereinfachung des organisatorischen Aufwands und in der Hoffnung auf eine bessere Festzugbeteiligung. Das war eines der Ergebnisse der Jahreshauptversammlung der Bruderschaft. Außerdem wird im Vorstand ein Tausch der Posten vollzogen und der Nachwuchs noch stärker eingebunden.

Christoph Finke hatte bisher zuverlässig als Herr über die Zahlen die Kasse der St.-Hubertus-Bruderschaft geführt. Bei der Generalversammlung am Samstagabend im Essensraum der Beckumer Schützenhalle stellte er sich aber nicht mehr zur Wahl.

Jungschütze als Beisitzer

Finke möchte aus persönlichen Gründen im Verein etwas kürzer treten. Weil er sich aber auch weiter aktiv einbringen möchte, stellte er sich als Beisitzer für den Geschäftsführenden Vorstand zur Wahl. Thomas Stöffer hatte diesen Posten inne, er übernahm durch einmütiges Votum der knapp 50 versammelten Schützen von Finke die Aufgabe des Kassierers.

Nach 19 Jahren trat Beisitzer Torsten Beckmann nicht mehr an. Seinen Posten wollen die Beckumer Schützen künftig immer mit dem Kompanieführer der Jungschützen besetzen. „Das ist mittlerweile eine richtig starke Truppe.

Belange noch mehr berücksichtigen

Den Draht zu ihnen wollen wir mit dieser Entscheidung stärken und ihre Belange noch mehr berücksichtigen“, warb Brudermeister Markus Baumeister für den Vorschlag des Vorstandes. Weil die Versammlung das ähnlich sah, segnete sie die Wahl von Jan-Paul Bathe ab. In den Kreis der Offiziere gab es die Neuwahl von Frank Krutmann und Fabian Gloddeck sowie die Wiederwahl von Stefan Paul und Burkhard Kuhn.

Schon auf der letztjährigen Abrechnungsversammlung war der Vorschlag unterbreitet worden, das neue Königspaar im Dorf am Montagnachmittag nicht mehr zu Hause, sondern immer am Heim des Musikvereins abzuholen. „Samstags und sonntags gehen wir weiter zu ihm nach Hause. Aber für den Montag erleichtert es uns die Organisation mit Absperrungen auf der Straße etc.“, so Baumeister. Durch eine verlässliche Wegstrecke hoffe man auch auf eine kontinuierlich gute Beteiligung bei diesem Zug. Ohne Einwände stimmten die Schützen bei einer insgesamt harmonischen und durchaus unterhaltsamen Sitzung zu.

Eine große Aufgabe steht für die Bruderschaft 2018 mit der Sanierung des Hallendaches der Hönnetalhalle an.

(Quelle: wp.de/balve, 04.02.2018, Alexander Lück)







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08:03:52 05.02.2018 von Administrator