Baumeister neuer 1. Vorsitzender





Baumeister neuer 1. Vorsitzender

Nach acht Jahren an der Spitze stellte sich Ferdi Schulte am Samstagabend bei der Generalversammlung im Essraum der Schützenhalle nicht erneut zur Wahl. Da seine Entscheidung im Vorfeld hinlänglich bekannt war, hatte sich der Vorstand bereits um einen Nachfolger bemüht. Markus Baumeister, der zuvor die Aufgaben des Geschäftsführers wahrnahm, wurde von den 96 anwesenden Schützen einstimmig zum neuen und mit 29 Jahren auch zum jüngsten Brudermeister im Stadtgebiet ernannt.

"Ich danke euch für das Vertrauen und hoffe, dass ich ein würdiger Nachfolger von Ferdi bin", waren die ersten Worte als frisch gewählter Brudermeister, bevor er sich im Namen des Vorstandes noch einmal bei seinem Vorgänger bedankte. "Es war nicht immer leicht, aber immer schön mit dir." Schulte seinerseits bedankte sich bei seinen Vorstandskollegen noch einmal für die gute Zusammenarbeit. "Jeder weiß, dass ich manchmal einen dicken Kopf habe. Ich musste mir erst die Hörner abstoßen und möchte mich bei denen bedanken, die immer an mich geglaubt haben." Den Vorstand wird Ferdi Schulte dennoch nicht ganz verlassen. Denn er wurde am Samstag einstimmig in das Amt des Beisitzers für Jürgen Gerber gewählt. Dieser wird zukünftig die Aufgaben des Geschäftsführers wahrnehmen, die Markus Baumeister zuvor inne hatte.

Die weiteren Wahlen fielen wie folgt aus: Für Guido Honert wurde Martin Weißmüller in das Amt des 2. Beisitzers gewählt und Oberst Alfons Brinkschulte wurde einstimmig wiedergewählt. Ebenso wie die Offiziere Karsten Beckmann, Jens Freiburg, Torsten Beckmann, Jan Slogsnat und Bernd Vogelsang. Für den ausscheidenden Offizier Burkhard Kuhn wurde Henryk Kutsche ins Korps aufgenommen.

Neben dem geplanten Hallenumbau und dem Entschluss, wieder eine vierte Festkapelle beim Schützenfestumzug am Sonntag zu engagieren (Bericht folgt), beschäftigte vor allen Dingen ein Antrag die Versammlung: die Gründung einer Ehrenabteilung. Diesem wurde mit großer Mehrheit stattgegeben. Jeder Schütze, der das 50. Lebensjahr erreicht hat und 15 Dienstjahre verzeichnen kann, darf in die Ehrenabteilung der St.-Hubertus-Schützenbruderschaft aufgenommen werden. Die Berechnung der Dienstjahre sieht dabei wie folgt aus: bei Offizieren werden die geleisteten Jahre mal eins gerechnet, beim Adjutant, dem Oberst und dem Beisitzer mal 1,5 und beim geschäftsführenden Vorstand mal zwei. Derzeit wären von dieser Regelung 15 Schützen betroffen, die nun das Recht hätten in die Ehrenriege aufgenommen zu werden. Sie sollen nicht nur im Festumzug präsent sein, sondern den Hauptvorstand auch etwa bei Beerdigungen und Geburtstagen vertreten dürfen.

(Quelle: derWesten.de, Westfalenpost, 30.03.2008 / Foto: Claudia Heinemann)







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19:24:38 30.03.2008 von Administrator